Nach einem ruhigen Flug ab Friedrichshafen nach Heraklion an ging die Fahrt nach Malia, an der Nordküste von Kreta. In einem direkt am Meer gelegenen und von gepflegten Grünanlagen umgebenen Hotel wurde Quartier bezogen und der erste Reisetag mit einem feinen Z`Nacht nach eigener Wahl vom abwechslungsreichen Buffet abgeschlossen.
Die Lage des Hotels an einem langen, flach abfallenden Sandstrand bot sich sowohl für einen Badeurlaub als auch für Ausflüge in die Umgebung an. So konnte jeder nach Lust und Laune wählen, ob er seine Ferien lieber gemütlich am Strand verbringen oder die verschiedenen Ausflugsangebote nutzen wollte, Kreta mit seiner reichen Geschichte und den landschaftlichen Schönheiten näher zu erkunden.
Die erste Gelegenheit bot sich schon am folgenden Nachmittag mit einem Besuch zuerst in Mochos, einem traditionsreichen Bergdorf, bekannt für seine grosse Hauptkirche mit wertvollen Ikonen, danach in am Meer gelegenen Chersonissos, wo immer noch Überreste römischer Gebäude und antike Mosaike zu entdecken sind.
Am Mittwoch stand der Besuch der Inselhauptstadt Heraklion auf dem Programm, das bereits von den Venezianern als wichtiges Handelszentrum ausgebaut wurde. Viele ihrer Hinterlassenschaften erinnern den Besucher an diese Zeit, wie z.B. der Morosini-Brunnen, das ehemalige venezianische Rathaus oder die Hafenanlage. Bei der Rückfahrt nach Malia wurde ein Halt bei einer Olivenmühle eingelegt, wo man sich neben Olivenöl mit den verschiedensten aus Olivenbäumen gewonnenen Produkten eindecken konnte.
Nächsten Tags konnte die Ostküste Kretas erkundet werden. Nach einer malerischen Fahrt über schmale Landstrassen, vorbei an ursprünglichen Dörfern wartete in Elounda ein Boot, mit welchem die berühmte Insel Spinalonga umrundet wurde. Auch ein Besuch des hübschen Städtchens Agios Nikolaos durfte nicht fehlen.
Am Freitag ging es durch die fruchtbare Messara-Ebene in den Süden von Kreta nach Matala an der lybischen Küste, bekannt für seine malerische Bucht mit Felswohnungen aus der Steinzeit. Auf dem Rückweg konnte ein Blick auf die Ausgrabungen des minoischen Palastes von Festos geworfen werden. Ein solcher minoischer Palast befindet sich auch in Malia. Diese Ausgrabungen konnten leider nicht besucht werden.
Tags darauf konnte bei einer Tour durch Zitronenhaine ins Hinterland von Heraklion regionaler Käse und kretischer Raki verkostet werden, und natürlich durfte ein Besuch von Fodele, dem Heimatort des berühmten Malers El Greco nicht fehlen.
Als sehr reizvolles Ausflugsziel erwies sich auch die Lassithi-Hochebene, berühmt für die Windmühlen, die seit Jahrhunderten für die Bewässerung der Felder genutzt werden.
So verging die Woche wie im Fluge und schon mussten die Koffer für die Heimreise wieder gepackt werden. Nach dem Abflug in Heraklion und der Landung in Innsbruck kam die Reisegruppe am frühen Montagnachmittag wohlbehalten daheim in Liechtenstein an.
Nach vielen erlebnisreichen Ausflügen, entspannenden Stunden am Meer (und in der Strandbar des Hotels), vielem guten Essen und sehr angenehmen Temperaturen waren sich alle einig: es war eine gelungene Reise, nur leider viel zu kurz!






