Wie erkennen Sie einen Betrugsversuch?

Die Betrügerinnen und Betrüger geben sich zum Beispiel als "Mitarbeitende der AHV" aus. Ihr Ziel ist es, auf diesem Weg persönliche Daten oder Kreditkartenangaben zu erhalten.

Geben Sie vertrauliche Angaben niemals aufgrund eines unerwarteten Anrufs oder einer verdächtigen E-Mail bekannt.

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie

  • unter Druck gesetzt werden (beispielsweise damit, dass die Auszahlung Ihrer Rente eingestellt wird)
  • persönliche Daten bekannt geben sollen
  • Ihre Kreditkartenangeben nennen sollen (die AHV-IV-FAK-Anstalten fragen Sie niemals nach Ihrer Kreditkarte)
  • einen unerwarteten Link anklicken oder einen unbekannten Anhang öffnen sollen
  • eine Termineinladung erhalten, mit der Sie nicht gerechnet haben

 

Wie verhalten Sie sich richtig?

Im Zweifelsfall gilt: Lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu vertrauensvoll. Wenn Sie vermuten, einen betrügerischen Anruf oder ein E-Mail erhalten zu haben:

  • Geben Sie keine persönlichen Daten oder Kreditkartenangaben bekannt
  • Klicken Sie nicht auf Links
  • Öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge oder Dokumente
  • Gehen Sie nicht auf Diskussionen oder Fragen ein
  • Beenden Sie das Telefongespräch sofort
  • Löschen Sie das E-Mail sofort

Wenden Sie sich anschliessend telefonisch (+423 / 238 16 16) oder per E-Mail (ahv@ahv.li) direkt an uns. So können Sie einfach überprüfen, ob eine Nachricht oder ein Anruf tatsächlich von uns stammt.

Falls Sie bereits persönliche Daten bekannt gegeben, einen Link angeklickt oder einen Anhang geöffnet haben, kontaktieren Sie uns bitte umgehend. Informieren Sie bei Kreditkartenangaben zusätzlich Ihre Bank oder Ihr Kreditkartenunternehmen.


Liechtensteinische AHV-IV-FAK
17. Juli 2026